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LICON / MEDICON GmbH und APO Bank - Ungebührliche Nähe

Bankberatung - häufig von eigenen Provisionsinteressen dominiert - der Kunde bleibt auf der Strecke

Apo Bank räumt Provisionen seitens der LICON GmbH ein - Ermittlungen gegen Mitarbeiter von LICON und Apo Bank - Gibt es einen Schaden für LICON- Kunden?

München, 28.10.2010;. Dunkle Wolken ballen sich über der Apo Bank zusammen. Im Zusammenhang mit strafrechtlichen Ermittlungen bei dem Leipziger Immobilienunternehmen LICON GmbH bei denen unter anderem zwei der Geschäftsführer des Unternehmens festgenommen wurden, geraten zweifelhafte Hintergründe der Zusammenarbeit mit der Apo Bank ans Licht. Laut Recherchen von WELT -Online soll es sich bei dem vor allem auf die Finanzierung von Ärzten und Apothekern ausgerichteten Bankinstitut um einen der Hauptvertriebspartner der Leipziger Immobilienkonzeptionäre gehandelt haben. Von Provisionen bis 8,5% des Kaufpreises ist die Rede.

Ob diese Vergütung , die die sonst üblichen 3% plus Mehrwertsteuer deutlich überschreitet, gegenüber dem Kunden offen gelegt wurde, wird nicht klar. Man wird wohl auch nicht darüber informiert haben, dass es sich bei diesem schon staatlichen Prozentsatz nur um einen Teil der tatsächlich geflossenen Provisionen handelt, der Rest verblieb, so WELT-Online vom 26.10.2010, bei der 100-prozentigen Vertriebstochter der LICON, der MEDICON GmbH. In das ist erst recht nicht schön, wird doch wohl 15% Provisionen der Satz bezeichnet, der ausweislich der Rechtsprechung des 3. Zivilsenats des Bundesgerichtshofes in jedem Falle gegenüber den Kunden aufklärungspflichtig ist.

So sollen die MEDICON - Berater unmittelbar in den Räumen der Apo Bank deren Klientel beraten haben, wobei man zugleich auf Finanzierungszusage dieses Instituts zurückgreifen durfte. Auch das ist alles andere als schön, Haftpflichtansprüche, auch aus verbundenem Geschäft, liegen praktisch auf der Hand. Ins Bild passt, dass als weiteres Opfer der Affäre auch ein Apo - Bank - Vorstand gehen musste. Das schlechte Gewissen scheint - zurecht - beträchtlich zu sein. 

Wir können jetzt natürlich nicht sagen, ob und inwieweit Apo- Kunden durch die Geschäfte der LICON tatsächlich geschädigt wurden. Alleine die Provisionshöhe legt aber eine nicht unerhebliche Überteuerung der vermittelten Immobilien nahe.

Gerne stehen wir für etwaige Fragen in diesem Zusammenhang zur Verfügung. Wenden Sie sich dazu an Herrn Rechtsanwalt Lachmair.