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Schlussabrechnung - Bavaria Grundstücks- und Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG entledigt sich ihrer letzten Vermögenswerte

Das Oldenburger Investitionsobjekt des Fonds

Tochtergesellschaft Versicherungs- und Beteiligungs Makler GmbH an Geschäftsführer übertragen - Kaufpreises unbekannt - Immobilie Oldenburg wohl veräußert - Geld fließt nicht wegen Täuschung Vorwürfen im Zusammenhang mit dem Verkauf

München, 08.01.2013; Das neue Jahr dürfte für die Gesellschafter der Bavaria Grundstücks- und Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG wenig Erfreuliches bringen. Die Aktion zur Sammlung von Kundendaten diente sicherlich nicht dazu, den Kunden Guthaben auszuzahlen. Es scheint vielmehr so zu sein, dass man versucht, nochmals an, dass Ware der Gesellschafter heran zu kommen, zumal man dies möglicherweise dringend braucht.

Aus aktuellen Registerunterlagen lässt sich ersehen, dass die Geschäftsanteile der Bavaria´s Versicherungs- und Beteiligungs Makler GmbH im Oktober 2012 auf Manuel Marschall, den Sohn des Josef Marschall und aktuellen Fondsgeschäftsführer, übergegangen sind. Diese Gesellschaft gehörte zuvor zu 92% der Fondsgesellschaft und verwaltete wohl insbesondere den "Sachversicherungskundenbestand". Damit stellt sich natürlich die Frage, was mit in diesem Wertgegenstand der  Fondsgesellschaft nun ist und ob dieser noch zugunsten der Gesellschaft ausgewertet wird. Auch die Frage der Gegenleistung stellt sich, zumal hier zuletzt noch angeblich fantastische Renditen behauptet wurden.

Noch problematischer stellt sich die Situation hinsichtlich der Fondsimmobilie in Oldenburg dar. Diese soll zu einem Kaufpreis von etwa 2,5 Millionen € an eine Oldenburger Investitionsgesellschaft veräußert worden seien. Allerdings habe der Notar den Kaufpreis blockiert, da der Vorwurf der Täuschung der Käuferin erhoben wird. Ist dies schon nicht sonderlich schön, so sind die Folgen für den Fonds dramatisch.  Die Mieteinnahmen fließen nach Angabe der Käuferin derzeit an die finanzierende Sparkasse Bremen, die Zwangsverwaltung beantragt hat. Damit dürften Mittel fehlen, um laufende Darlehensverpflichtungen zu erfüllen. Wie bereits berichtet wurde die Geschäftsadresse zwischenzeitlich aufgegeben. Angeblich gibt es noch Mietschulden.

Über die Seriosität der Hinterleute braucht wohl nicht mehr spekuliert werden. Der Gedanke liegt nahe, dass man sich jetzt nochmals kurzfristig mit Liquidität versorgen möchte. An die Auszahlung von Auseinandersetzungsguthaben kann man ja bei diesem Hintergrund kaum denken. Es sollen noch einige strafrechtliche Ermittlungsverfahren laufen.

In einigen Fällen sind noch Schadenersatzansprüche möglich. Gerne stehen wir mit Rat und Tat zu Ihrer Seite. Bei Rückfragen wenden Sie sich an Herrn Rechtsanwalt Wilhelm Lachmair.