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Bavaria Grundstücks- und Vermögensverwaltungs GmbH & Co KG - das Ende

Die ohnedies nicht gerade repräsentativen Räumlichkeiten in diesem Gebäude im Münchener Norden wurden zwischenzeitlich aufgegeben

Belogen und getäuscht - Bavaria geht auf die Suche nach Kontonummern ihrer Gesellschafter - "Auseinandersetzungsguthaben" häufig negativ - wir warnen vor Herausgabe von Daten

 München, 14.11.2012; Nun naht offensichtlich das Ende. In einem Rundschreiben an die Gesellschafter möchte die Bavaria Grundstücks- und Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG nun nochmals die Bank Daten der Gesellschafter für ein angebliches Auseinandersetzungsguthaben abfragen. Wir warnen dringend davor, hier noch Daten preiszugeben. Nachdem die Gesellschaft seit geraumer Zeit nicht mehr in der Lage war, die monatlichen Raten Ihrer Gesellschafter abzubuchen, offensichtlich weil keine Bank die diesbezüglichen Risiken noch eingehen wollte, startet man nur also nochmals einen Versuch, an die möglicherweise mittlerweile wohl nicht mehr verfügbaren Kundendaten zu kommen.

Anschrift in der Schleißheimerstrasse aufgegeben

Dabei gibt es offensichtlich die bisherigen Büroräume nicht mehr. Klagen sollen nicht mehr unmittelbar zugestellt werden können. Im aktuellen Anschreiben ist lediglich noch ein Postfach genannt. Wir gehen derzeit mit diversen Klagen gegen die Verantwortlichen der Gesellschaft, insbesondere die Vertriebsgesellschaften wie die seinerzeitige ADFM GmbH (jetzt AGLH) und den Mittelverwendungstreuhänder Rechtsanwalt Jan Köster vor. Dabei liegen uns Dokumente vor, die eine konkrete Täuschung der Anleger über die Kosten des Vertriebes und die tatsächlichen Renditeaussichten belegen. So führt ein Gutachten des Bayerischen Landeskriminalamts aus, dass es der Gesellschaft dauerhaft nicht gelingt, ihre eigenen Kosten zu erwirtschaften.

Dies deckt sich auch mit unseren Erkenntnissen. Danach wurde die Gesellschaft, die seit Beginn ihres Bestehens in jedem Jahr Verluste erlitt, nur durch die ständigen Einzahlungen der Gesellschafter am Leben gehalten. Für Investitionen war dazu praktisch keinerlei Spielraum. Einziges Anlageobjekt scheint nach wie vor die Immobilie Oldenburg zu sein, die allerdings unter Zwangsverwaltung der Sparkasse Oldenburg stehen soll. Wir versuchen, dies zu klären. Mangels konkreter Vermögenswerte stellt sich also die Eingangs beschriebenen Mailing-Aktion nochmals fragwürdiger dar.

Kasse machen mit Kündigungen

Eine ganze Reihe von Gesellschaftern, die u.a. wegen der täuschenden Praxis der Gesellschaft ihre Beteiligung gekündigt oder die Ratenzahlung gestoppt hat, soll nun auf die sog. "Gestehungskosten" in Anspruch genommen werden. Das sollen wohl die Kosten sein, die man damals zur Anwerbung aufgewendet hat, überwiegend Provisionen. Auch hier können wir nicht zur Zahlung raten. Die täuschenden Praktiken des Fonds rechtfertigen allemahl eine außerordentliche Kündigung, Schadenersatz kann der Fonds dafür nicht beanspruchen.

Auch hier sollte vor Zahlung in jedem Fall ein entsprechend sachkundiger Rechtsanwalt befragt werden.

Gerne sind wir Ihnen mit Rat und Tat behilflich. Bei Rückfragen wenden Sie sich an Rechtsanwalt Wilhelm Lachmair.