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Insolvenzverfahren der Accessio AG - Neues vom Insolvenzverwalter

Dunkle Wolken über dem ehemaligen Firmensitz der Accessio in Itzehoe.

München, den 07.02.2011 – Geschädigte der Accessio Wertpapierhandelshaus AG (früher: Wertpapierhandelshaus Driver & Bengsch AG), die im letzten Jahr ihre Forderungen zur Insolvenztabelle angemeldet haben, erhalten diese Tage Post vom Insolvenzverwalter. Gute Neuigkeiten sind dies jedoch in der Regel nicht.

 

Insolvenzverwalter: mit Quote ist derzeit nicht zu rechnen

Der Insolvenzverwalter der Accessio, Rechtsanwalt Dr. Klaus Pannen, führt in sämtlichen der Kanzlei bislang vorliegenden Schreiben aus, dass er bei dem zuständigen Amtsgericht Itzehoe die so genannte Masseunzulänglichkeit angezeigt habe. Dies bedeutet, dass zwar die Kosten des Insolvenzverfahrens gedeckt sind, das vorhandene Vermögen jedoch nicht ausreicht, um die sonstigen so genannten Masseverbindlichkeiten – also die Forderungen der Anleger – zu erfüllen. Nach Angaben des Insolvenzverwalters ist im jetzigen Zeitpunkt nicht mit einer Quote (=Auszahlung) zu rechnen.

Weiter wird in den Schreiben auf die  Vermögensschadenshaftpflichtversicherungen der Accessio verwiesen, an die sich geschädigte Anleger weiterhin wenden können. Ob und in welcher Höhe diese eingreifen ist jedoch noch unsicher.

 

Telefonprotokolle werden nicht mehr zur Verfügung gestellt

Auch hinsichtlich der Telefonprotokolle ergeben sich aus dem Schreiben enttäuschende Neuigkeiten: Telefonmitschnitte werden vom Insolvenzverwalter nicht mehr zur Verfügung gestellt. Als Begründung gibt der Insolvenzverwalter hierzu an, dass zum Auslesen der Daten eine spezielle Software nötig sei, was mit Kosten verbunden ist. Da jedoch kein Geld mehr vorhanden sei, um diese Kosten zu bezahlen, werden die Telefonmitschnitte nicht mehr zur Verfügung gestellt.

 

Der letzte Punkt ist für die Anleger wahrscheinlich ebenso ärgerlich wie die Mitteilung, dass von der Accessio kein Geld mehr zu erwarten ist. Gerade die Telefonmitschnitte haben in der letzten Zeit immer wieder offenbart, wie schlecht es um die Beratungsqualität bei der Accessio gestanden hatte und mit welch fadenscheinigen und zum Teil schlicht falschen Versprechen die Anleger hier zur Investition in die von Accessio empfohlenen Papiere gelockt wurden.

 

Vorgehen gegen weitere mögliche Schuldner

Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung bestätigt sich, dass die von der Kanzlei bereits von Anfang an eingeschlagene Vorgehensweise sinnvoll war. Ansprüche wurden für unsere Mandanten beinahe ausschließlich nicht nur gegen die Accessio, sondern auch gegen die mit dieser eng zusammenarbeitenden Depotbank geltend gemacht. Hier stützen wir uns unter anderem auf einen Prüfbericht, der nach unserer Ansicht zum einen die katastrophalen Beratungen bei der Accessio, zum anderen die Kenntnis der Depotbank nachweisen kann.

Ansprechpartner ist Rechtsanwalt Moritz Schmidt.