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Insolvenz der Pongs & Zahn AG – weiterer Emittent aus dem Kartenhaus der Accessio bricht zusammen

München, den 17.01.2011 - Mit Datum vom 23.12.2010 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Pongs & Zahn AG eröffnet (AZ 30 p IN 5893/10). Damit hat nunmehr ein weiterer Emittent aus dem „Exklusivvertrieb“ der Accessio (früher Driver & Bengsch) Insolvenz anmelden müssen.

Die Pongs & Zahn AG machte bereits in den letzten Jahren Schlagzeilen dadurch, dass sie die Ausschüttung der ursprünglich angepriesenen hohen Verzinsung von 8,5 % p.a. nicht mehr einhalten konnte. Die Pongs & Zahn AG folgt damit der HPE Hanseatic Private Equity AG sowie der Cargofresh AG, deren Insolvenzen ebenfalls eine Vielzahl von Anlegern des Wertpapierhandeshauses Accessio hohe Verluste beschert haben.

Vor allem im Zusammenhang mit den Genussscheinen der Pongs & Zahn AG wurde von der Accessio im bisherigen Verlauf ein „Verwirrspiel“ getrieben. So ließ die Accessio verlautbaren, angeblich für ihre Anleger ein sogenanntes Musterverfahren führen zu wollen, um die Auszahlung der versprochenen Zinsen wieder zu erreichen. Nach unseren Erkenntnissen ist ein derartiges Musterverfahren jedoch nie eingeleitet worden. Bereits am 19.04.2007 informierte die Pongs & Zahn AG in einer sogenannten „ad-hoc Mitteilung“, dass für das Geschäftsjahr 2006 ein Jahresfehlbetrag i. H. v. rund 11,3 Mio EUR zu erwarten sei. Dies hielt die Accessio jedoch nicht davon ab, vielen unserer Mandanten diesen Genusschein auch nach April 2007 noch als „sichere Geldanlage“ zu verkaufen.

Neben der Möglichkeit, gegen die Verantwortlichen der Accessio vorzugehen, besteht nach unserer Ansicht auch die Möglichkeit, aufgrund des engen und intensiven Zusammenwirkens zwischen der Accessio und der Depotbank, die für die Machenschaften der Accessio die Depots zur Verfügung stellte, Schadensersatzansprüche auch gegen die depotführende Bank geltend zu machen. Uns liegen Unterlagen vor, die belegen, dass die Depotbank bereits im Jahr 2006 Aufträge der Accessio (damals noch „Driver & Bengsch“) wegen des Verdachts der Marktmanipulation nicht durchführte. Ein entsprechender Hinweis an die Depotkunden erfolgte jedoch von Seiten der Bank zu keiner Zeit.

Aus unserer Sicht handelt es sich bei dem Vorgehen gegen die Bank auch um die vergleichsweise wirtschaftlich sinnvollere Möglichkeit gegenüber dem Vorgehen gegen die insolvente Accessio AG, das vielerorts propagiert wird.

Ansprechpartner ist Rechtsanwalt Moritz Schmidt.