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Insolvenz der Konservenfabrik Zachow – die Pleite der Accessio zieht weitere Kreise

München, den 11.05.2011 – Noch vor kurzem wurde den Anlegern, die Anleihen der Konservenfabrik Zachow gezeichnet haben, Hoffnung gemacht. In einer Gläubigerversammlung wurde die Aussetzung der Zinszahlungen beschlossen, man könne, so hieß es, die Firma dadurch möglicherweise vor der drohenden Insolvenz bewahren. Doch diese Hoffnung war leider trügerisch: am 01.05.2011 eröffnete das Amtsgericht Schwerin unter dem Aktenzeichen 580 IN 60/11 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Konservenfabrik Zachow wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung.

 

Damit meldet ein weiteres Unternehmen, dessen Wertpapiere durch das ebenfalls zwischenzeitlich insolvente Wertpapierhandelshaus Accessio AG (ehemals Wertpapierhandelshaus Driver & Bengsch AG) empfohlen wurde, Insolvenz an. Dies ist nach unserer Einschätzung kein Zufall. Bereits bei Ausgabe der Wertpapiere durch die Konservenfabrik Zachow war ein deutliches Ungleichgewicht zwischen der bisherigen Leistungsfähigkeit des Unternehmens und den versprochenen Zahlungen an die Anleger gegeben. Die Anleihe sollte mit 8 % p.a. verzinst werden, bei den ausgegebenen 6 Mio. EUR waren das rund 480.000 EUR Zinsen pro Jahr. In den Vorjahren hatte die Konservenfabrik jedoch nur einen Gewinn in Höhe von rund 227.000 EUR / Jahr erwirtschaftet. Zieht man dann noch in Betracht, dass die gesamten 6 Mio. EUR der Anleihe im Jahr 2013 hätte an die Anleger zurück gezahlt werden sollen, stellt sich die Frage, woher das Geld hätte kommen sollen.

 

Gläubiger der Konservenfabrik Zachow GmbH & Co. KG sollten nun baldmöglichst ihre Forderungen zur Insolvenztabelle der Gesellschaft anmelden. Der Insolvenzverwalter, Herr Rechtsanwalt Dirk Decker aus Schwerin hat hierfür eine Frist bis zum 08.06.2011 gesetzt.

 

Wir sehen hier Chancen, neben der Anmeldung zur Insolvenztabelle die Forderungen auch gegenüber der mit der Accessio eng zusammenarbeitenden Depotbank geltend zu machen und so den Verlust bestenfalls von dieser ersetzt zu bekommen. Uns liegen einige Informationen vor, die für eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen der Accessio und der Depotbank sprechen, die zu einer Haftung der Bank führen können. Die ersten Einzel- und auch eine umfangreiche Sammelklage wurden bereits bei dem zuständigen Landgericht München I eingereicht.

 

Ansprechpartner ist Rechtsanwalt Moritz Schmidt.