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Accessio vermeldet gravierenden Bilanzverlust

München, den 02.05.2010 – Es war ruhig geworden um die Accessio Wertpapierhandelshaus AG (vormals Driver & Bengsch AG). Nun wartet das in Verruf geratene Unternehmen mit einer Meldung auf, die es in sich hat: einer Verlustanzeige gehörigen Ausmaßes.

Am 28.04.2010 ließ die Accessio um 17:01 Uhr über das Portal DGAP Media verlautbaren, dass die Aufstellung des Abschlusses zum ersten Quartal 2010 einen Bilanzverlust aufweist, der mehr als die Hälfte des Grundkapitals der Gesellschaft ausmacht. Das Grundkapital der Accessio Wertpapierhandelshaus AG beträgt 3,035 Mio. Euro.

Viele Anleger werfen der Accessio Falschberatung vor, da ihnen von der Accessio teils hochriskante Papiere empfohlen wurden, die nicht ihren Anlageinteressen entsprachen und sie nicht richtig über die Risiken aufgeklärt wurden. Inzwischen laufen zahlreiche Gerichtsverfahren gegen die Accessio, die ebendiese Fehlberatungen zum Inhalt haben. In einem ersten Urteil wurde die Accessio bereits zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt (wir berichteten).

Bemerkenswert erscheint in diesem Zusammenhang der gerichtliche Vortrag der Accessio: In einem Fall hat die Accessio zwischenzeitlich die Fehlberatung durch einen ihrer Berater offen zugegeben. In Parallelfällen wird die Tatsache der wirtschaftlichen Verflechtung mit keinem Wort mehr bestritten.

Die Accessio verkaufte vornehmlich Wertpapiere von Emittenten, mit welchen das Wertpapierhandelshaus nach unseren Erkenntnissen persönlich oder wirtschaftlich verflochten war. In aller Regel wurden die Anleger auf diese Tatsache genau so mit keinem Wort hingewiesen wie auf die Risiken und andere Interessenkonflikte, etwa aus Provisionen, die das Wertpapierhandelshaus hinter den Rücken der Kunden von den Emittenten bezogen hat. Betroffen sind hiervon vor allem die Beteiligungen an der Hanseatic Private Equity AG, der Ponaxis AG (nunmehr Loginet AG), der Cargofresh AG, der CCG Cool Chain Group AG und der Pongs & Zahn AG. Zwei dieser Emittentinnen hatten in den letzten Monaten Konkurs angemeldet, eine weitere war in akute Zahlungsschwierigkeiten geraten.

Wir verfügen zwischenzeitlich über stichhaltige Argumente, die für eine Haftung weiterer Beteiligter sprechen, entsprechende Gerichtsverfahren laufen.

Ansprechpartner ist Rechtsanwalt Moritz Schmidt.